Wärmepumpe-Rechner

Förderung für Wärmepumpen 2026: was es gibt und wie viel

Wer 2026 eine Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauscht, bekommt einen Zuschuss der KfW von 30 % bis 70 % – mit niedrigem Einkommen bis 80 %. Gerechnet wird mit höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit.

Die Bausteine

Rechenbeispiel: Wärmepumpe für 36.000 €

36.000 € entsprechen dem Mittel aus 160 Angeboten für Luft-Wasser-Wärmepumpen, die die Verbraucherzentrale ausgewertet hat. Antrag im November 2026:

FallSumme der SätzeFördersatzZuschussEigenanteil
Grundförderung allein (Vermieter, Zweitwohnung)30 %30 %8.400 €27.600 €
+ Klimageschwindigkeitsbonus (alte Gas-/Ölheizung, selbst bewohnt)46 %46 %12.880 €23.120 €
+ Einkommensbonus, zvE 45.000 €56 %56 %15.680 €20.320 €
+ Einkommensbonus, zvE 38.000 €76 %70 %19.600 €16.400 €
+ Einkommensbonus, zvE 28.000 € (Deckel 80 %)86 %80 %22.400 €13.600 €

Weil die förderfähigen Kosten auf 28.000 € begrenzt sind, bringt ein Satz von 70 % bei 36.000 € Gesamtpreis nicht 25.200 €, sondern 15.680 €. Teure Angebote werden durch die Förderung also nicht entsprechend günstiger.

Worauf es beim Antrag ankommt

Unsere Rechnung ist eine Annahme nach Förderrichtlinie BEG EM (Bundesanzeiger 27.08.2026) und KfW-Merkblatt 458 (gültig ab 24.09.2026). Einen Anspruch begründet sie nicht; verbindlich ist allein die Zusage der KfW.

Quellen: BEG EM (BAnz AT 27.08.2026 B1), KfW-Merkblatt 458, Stand 09/2026. Details unter Annahmen & Quellen.